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Selbsthilfe statt Korruption

Hilfe zur Selbsthilfe – gegen Korruption

In den letzten Jahrzehnten hat Afrika stolze zwei Billionen Dollar Entwicklungshilfe erhalten; mit wenig Wirkung. Profilierte afrikanische Ökonomen stehen den milliardenschweren Hilfsprogrammen skeptisch gegenüber, weil die Eigeninitiative vieler Afrikaner verhindert wurde, anstatt die Selbstständigkeit zu forcieren. Kurz: Die internationale Hilfe nimmt der Regierung die Arbeit ab und verhindert so effektive Vorsorge. Die Menschen in den Dürreregionen verlieren so jede Eigeninitiative.

Ganz Afrika stirbt und wartet hilflos auf die Retter aus dem Westen – diese Botschaft hat Bob Geldorf schon 1984 mit seinem musikalischen Spendenaufruf für die Opfer der Dürre in Äthiopien verbreitet. Sehr zum Ärger vieler Afrikaner.

Kommt die Dürre, kommt auch internationale Hilfe.

Wie Nahrungsmittelhilfe nützt und gleichermaßen schadet: „Die Dürre kommt immer wieder und die Gemeinden waren mit ihren eigenen Überlebensstrategien vorbereitet, aber die sind meist verloren gegangen. Die Leute sagen: Warum soll ich überhaupt noch etwas anbauen, wenn es sowieso Hilfslieferungen gibt?“ So die kenianische Menschenrechtlerin Fatuma Abdulkadir Adan.

Diese Form der Hilfe subventioniert indirekt schlechte Politik und schürt Konflikte zwischen den Eliten, die sich um das Geld aus dem Westen streiten.

© Filip Erlind

Wege aus Korruption und Misswirtschaft

Unser Ansatz wird seit 30 Jahren erfolgreich praktiziert und basiert auf der Weiterentwicklung des Vorzeigeprojekts PATECORE der deutschen Entwicklungshilfe: unfruchtbare Böden werden in Eigenregie der Bauern rekultiviert und anschließend nachhaltig in Stand gehalten werden. Natürlich werden auch initiale Investitionen gebraucht, denen steht aber ein hohes Maß an unentgeltlicher Arbeit der Bauern gegenüber.

Ziele der Arbeit von Terra Verde und IDD-Burkina sind die Förderung der Ernährungssicherheit und die Bekämpfung der Armut durch den Schutz der Umwelt.

„Eine beispielhafte Ernährungsgrundlage für heutige und zukünftige Generationen“

„Terra-Verde e.V. und sein burkinischer Partnerverein verbessern die Ernährungsgrundlage heutiger und zukünftiger Generationen und tragen damit bei, die Anzahl der Armuts- und Umweltflüchtlinge zu reduzieren. Das Beispiel von Terra-Verde e.V. zeigt, dass mit hohem Engagement viel bewegt werden kann.“

Dr. Hans Rudolf Herren
Stellvertretender Vorsitzender des Weltagrarrats, Präsident des Millennium Institute. Ausgezeichnet mit dem Welternährungspreis

Ausgezeichnete Hilfe zur Selbsthilfe

Zuerst müssen die in Bauernverbänden organisierten Familien zur Teilhabe und Eigenverantwortung überzeugt werden. In unserem Ökozentrum bilden wir ausgewählte Bauern für die Bewirtschaftung und Anwendung der Techniken aus. Die frisch ausgebildeten Bauernberater geben dann ihr Wissen an die Kleinbauern weiter, damit sie in die Lage versetzt werden, boden- und wasserkonservierende Aktivitäten eigenverantwortlich durchzuführen.

Das technische Prinzip ist recht simpel: Auf erosionsgefährdeten Flächen werden Steinwälle errichtet, um die Abflussgeschwindigkeit des Regenwassers zu mindern. Dadurch wird die Bodenerosion eingeschränkt und die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens gesteigert. Der Wissenstransfer mit den lokalen Bauern ist dabei elementar für den Erfolg der Arbeit, denn die Bauern wissen ganz genau, wie sich der Wasserstrom in der Regenzeit verhält.

Stark in der Zusammenarbeit vor Ort

Unser Partner IDD ist eine burkinische Nichtregierungsorganisation, mit der wir gemeinsam die Projekte zur Rehabilitation der Böden auf dem Zentralplateau in Burkina Faso durchführen. Unsere beiden Vereine arbeiten sehr eng mit den technischen und administrativen Behörden auf Provinz- und Kommunalebene sowie mit den traditionellen Chefs zusammen.

Das Vorzeigeprojekt der deutschen Entwicklungshilfe

PATECORE

Erfolgsmodell gegen Hunger

Steine gegen Wüsten

Die unentgeltliche Arbeit der dörflichen Solidargemeinschaften:

  1. Sammeln und Zerkleinern der Steine
  2. Das Beladen Steine der Lastwägen
  3. Die Steinwällen auf den Ödflächen verlegen

Die Degradation der Böden und die fortschreitende Desertifikation wird aufgehalten.

© Filip Erlind