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Hungersnot: Westafrika in der Flüchtlingskrise

Hunger Nothlfe in Burkinaa Faso
© Filip Erlind
Hungersnot

Faktenlage

Ziel von AFRI100

Die African Forest Landscape Restoration Initiativ will bis 2030 100 Millionen Hektar Wald in Afrika wiederherstellen. In Burkina Faso:

  • Schaffung eines grenzüberschreitenden Programms zur Wiederherstellung des Naturkapitals und der Widerstandsfähigkeit der lokalen Gemeinschaften.
  • Verstärkung des Kampfes gegen die Wüstenbildung und der nachhaltigen Landbewirtschaftung
  • Verbesserung der Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit
  • Verbesserung der Einkommen der Bauern
  • Programm zur Umwelterziehung und -ausbildung gegen die Bodendegradation und für ein nachhaltiges Umweltmanagement

Für operative Umsetzungen stehen wir in Hungersnot und Krisenzeiten mit unserem Netzwerk aus über 400 Bauernorganisationen bereit.

Was hat eine Hungersnot in Westafrika mit Europa zu tun?

Seit 2015 sprechen Politik und Medien von einer „Flüchtlingskrise“. Denken wir an Flüchtlinge, tauchen die Bilder unserer Medienberichterstattung auf: Geflüchtete aus Syrien, Eritrea, Afghanistan oder dem IRAK. Europa steht unter dem Eindruck, Hauptbetroffener der globalen Fluchtbewegung zu sein, die über das Mittelmeer, die „Balkanroute“ und die Türkei stattfindet. Ein differenzierter Blick bis nach Afrika zeigt ein anderes Bild: Flucht und Vertreibung sind fester Bestandteil vieler afrikanischer Staaten mit postkolonialer Gesellschafts- und Raumstruktur. Die reale “Flüchtlingskrise” findet aktuell nicht in Europa, sondern in Afrika statt.

Alle Europäer sollten sich Gedanken über ein Afrika mit 2,5 Milliarden, vornehmlich jungen Einwohnern, im Jahr 2050 machen, wenn es nur noch 450 Millionen zumeist ältere Europäer geben wird. Ein wirtschaftlich erstarktes Afrika kann für Europa auch ein Grund zur Sorge werden, weil immer mehr Afrikaner Geld und Möglichkeit haben werden, ihr Glück in Europa zu versuchen – es sei denn, ihre Heimat bietet dazu kein Anlass.

Afrika braucht afrikanische Lösungen

Die Entwicklungshilfe und die klassische Entwicklungszusammenarbeit können in der bewährten Form diese Probleme nicht alleine lösen. Nur als Gemeinschaft und mit der Unterstützung aus privaten Investitionen haben wir noch die Chance, Großes zu bewirken. Lassen Sie uns dafür den Beweis in Burkina Faso antreten und Vorbild für die gesamte Sahelzone werden. Die Idee des Marshallplans „neue Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft“ bekommt dadurch ein klares Profil.

Die nächste Flüchtlingskrise führt zu stärkerer Hungersnot

Burkina Faso ist stark vom Klimawandel bedroht. Unangepasste Landnutzungsmethoden und ein auf Grund des Bevölkerungswachstums steigender Nutzungsdruck auf die natürlichen Ressourcen haben zu einer starken Degradierung landwirtschaftlicher Nutzflächen geführt.

Die Destabilisierung Burkina Fasos und der gesamten Sahelregion kann weitreichende Folgen für Europa haben. Das Sahelland ist seit mehr als drei Jahrzehnten mit der Wüstenbildung und ihren Folgen konfrontiert und ein wichtiger Akteur im internationalen und regionalen Kampf gegen Umweltzerstörung und Armut. Islamistische Anschläge verschärfen in 2020 die angespannte Lage und sorgen für fast 1 Mio. Flüchtlinge, die wir mit unserer Nothilfe unterstützen.

 

 

Das sagt Deutschland

„Wir brauchen einen Paradigmenwechsel und müssen begreifen, dass Afrika nicht der Kontinent billiger Ressourcen ist, sondern die Menschen dort Infrastruktur und Zukunft benötigen.“
Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller

Das wünscht sich Afrika

AFRI100 wurde anlässlich der Pariser Klimaabkommen von einer Gruppe afrikanischer Nationen  ins Leben gerufen. Bis 2030 soll Burkina Faso der Landdegradierung Einhalt gebieten und die Wiederherstellung von 5 Millionen Hektar degradierten Landes umsetzen – eine zweifelsohne historische Dimension, die das arme Land aus eigner Kraft nicht erreichen kann. Aus den Berichten der Partnertreffen von AFR100 war 2018 zu entnehmen, dass die Umsetzung der formulierten Ziele nur durch eine erhöhte Einbindung der lokalen Kleinbauern sowie eine verstärkte Einbindung technischer Partner erreicht werden kann.

Das garantiert Terra Verde

Die Wirkungskette ist lang und die Erkenntnis über die Zusammenhänge umstritten. An internationalen Absichtserklärungen zur Wiederherstellung globaler Waldflächen mangelt es nicht. Zu guter Letzt werden nur die Ergebnisse der durchgeführten Projekte zählen – Terra Verde und IDD Burkina übernemen seit 2006 Verantwortung – fordern und fördern Sie unsere skalierbaren Ergebnisse.

Politiker aus Ghana und Mali sind bereits auf unsere Erfolge aufmerksam geworden und haben um konstruktiven Austausch gebeten. Burkinische Politiker orientieren sich immer mehr an den meßbaren Wirkungen unserer Projekte und bieten uns damit eine Grundlage, um in der Hauptstadt Ouagadougou als unabhängiger Berater Bauernverbände und Entscheider aus der Politik zu unterstützen.

Unterstützen Sie uns beim Aufbau einer Niederlassung in Burkina Faso und in der aktuellen Hungersnot.

 

 

Erfolge zum Nachmachen

Das Prinzip „Steine gegen Wüsten“ wird seit 1987 weiterentwickelt und seit 2006 durch Terra Verde / IDD Burkina fortgeführt und umgesetzt.

Für eine Hand voll Wirkung:

  1. Hunger beenden
  2. Existenzen von Kleinbauern sichern
  3. Klima schützen
  4. Solidargemeinschaften bilden
  5. Fluchtursachen mindern.

 

Greifbare Ziele für Burkina Faso

Garantierte Ernährungssicherung

Der Verbau aller erosionsgefährdeten Ackerflächen mit Kontursteinmauern würde 20 Jahren dauern und jährlich rund 50 Millionen EUR kosten. Eine bezahlbare Summe, die weit unter den jährlichen Förderausgaben der internationalen Staatengemeinschaft liegt und Ernährungssicherung für eine stark wachsende Bevölkerung garantiert.

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